Tourismus

Urlaubsland mit pittoresker Aussicht

Von Tobias Lemser · 2014

Reisen in die Schweiz erfreuen sich bei den Deutschen größter Beliebtheit. Ein wesentliches Zugpferd ist der Wintersport, denn viele Skigebiete sind dank hochalpiner Lage weitestgehend schneesicher. Hoch im Kurs bei Touristen stehen zudem Städtereisen und Wandertouren.

Ob Almwanderung, Skiurlaub, Städtetrip oder Badespaß: Kaum ein Land dieser Größe bietet so viele Möglichkeiten, Urlaub zu machen wie die Schweiz. Wie beliebt unser Nachbarland hierzu­lande ist, zeigen die Buchungszahlen aus dem Jahr 2013: Über 4,6 Millionen Übernachtungen buchten die Deutschen und damit mehr als Franzosen, Engländer und Amerikaner zusammen.

Tourismus zieht wieder an

Ein wichtiger Grund liegt vor allem im schwächeren Schweizer Franken in Relation zum Euro, sodass der Urlaub in der Schweiz für die Deutschen wieder ­erschwinglicher ist. Zudem gab es zuletzt eine wahre Rabatt-Schlacht in der Schweizer Tourismus-Branche. Deutlich sanken die Hotelpreise im Wallis, in Graubünden und im Berner Oberland im Vergleich zu den Vorjahren. So angesagt die Schweiz bei uns Deutschen ist, so bedeutend ist für die Schweizer Wirtschaft der Tourismus. Die Branche rangiert hinsichtlich der Exporteinnahmen an vierter Position hinter der Chemie-, Metall- und Maschinen- sowie Uhrenindustrie.

Skifahrer und Snowboarder in Ekstase

Ein Magnet, der vor allem in den kommenden Monaten ­viele Touristen anziehen wird, ist der Wintersport. Für Alpinsportler besondere Highlights sind die hoch gelegenen Skigebiete. Beispielhaft hierfür ist 4 Vallées, das sich zu einer europäischen Hochburg für Freerider entwickelt hat. Zusammen mit vor Ort ansässigen Bergführern kann man die unberührten Hänge entdecken. Ebenso beliebt ist Mürren-Schilthorn. Das höchstgelegene Skigebiet im Berner Oberland erlaubt den einzigartigen Blick auf die Skyline der Berge Eiger, Mönch und Jungfrau – ein Panorama, das auch im Sommer viele Gäste anzieht.

Wer ganzjährig auf Skiern oder Snowboard unter­wegs sein möchte, für den bieten sich die Gletscher-Wintersportgebiete an. Zermatt, das größte Ganzjahresskigebiet der Alpen, ist ein hochalpines Ausflugs- und Sportgebiet, welches sich von Zermatt auf 1.620 Meter bis zur Berg­bahnstation „Matterhorn Glacier Paradise“ auf 3.883 Metern Höhe erstreckt. Und auch das an der Grenze zu Frankreich liegende Portes du Soleil zieht alljährlich vor allem aufgrund seiner Vielfältigkeit viele Wintersportler an. 14 Orte haben sich zu diesem Gebiet zusammengeschlossen, das sich zwischen dem Mont Blanc und dem Genfer See ausdehnt.

Städte mit kulturellem Erbe

Aber in der Schweiz gibt es nicht nur Pisten: Auch ein Städtetrip lohnt sich. So gibt es zahlreiche Denkmäler und historische Stätten, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden. Das Land verfügt über eine interessante Kulturgeschichte, die sich auf jährlichen Festivals, Ausstellungen und traditionellen Festen präsentiert. Während sich für Kunstfans das nahegelegene Basel anbietet, halten die Städte Bern, Montreux, Genf oder Luzern wahre Schätze für Kultururlauber bereit.

Weit mehr als Banken kann der international wichtige Finanzstandort Zürich vorweisen. Die pittoresken Gassen sind gespickt mit altem Baubestand, Cafés, ­Patisserien und Restaurants, in denen sich die Schweizer Küche von ihrer kulinarisch besten Seite zeigt. Klassiker, an denen Urlauber kaum vorbeikommen, sind Schweizer Käsefondue, Berner Rösti oder als süße Spezialität eine Engadiner Nusstorte.

Ein Paradies für Wanderer

Und spätestens, wenn Frühling und Sommer ­wieder einkehren, kommen Badefreunde und Wanderer schweizweit voll auf ihre Kosten. Der leichte bis mittelschwere Wanderweg ViaJacobi etwa verläuft vom Bodensee bis nach Genf, während der Fernwanderweg Trans Swiss Trail von Porrentruy nach Mendrisio im Tessin eines der letzten großen Abenteuer ist in der hochentwickelten Schweiz. Die Wanderroute führt über Almen in der Region Bern vorbei an zwei der zahlreichen Seen, dem Sarner- und Vierwaldstättersee: Ein Picknick und ein Sprung ins kühle Nass ist hier Pflicht.

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