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Interview

„Unsere OP-Säle sind ergonomisch gestaltet“

Von Privatklinikgruppe Hirslanden · 2015

Alexander Mainda ist ­Bereichs­leiter OP & Spezialgebiete in der Klinik Hirslanden in Zürich, der grössten Klinik der Privatklinikgruppe Hirslanden, die insgesamt rund 8.000 Mitarbeiter beschäftigt. Im Kurzinterview erläutert er seine­ Erfahrungen bei der Optimierung der Prozesse im ­Operationssaal und deren Auswirkungen auf die Mitarbeiterzufriedenheit.

Herr Mainda, welche besondere Herausforderung ist in der Klinik Hirslanden in Bezug auf die Prozesse im Operationssaal zu meistern?

Der Operationssaal der Klinik Hirslanden charakterisiert sich durch das Belegarztmodell, die hohe technische Komplexität sowie die konstant starke Produktivität. Meine wesentliche Aufgabe dabei besteht darin, die Patientensicherheit, die Bedürfnisse der Belegärzte sowie die Mitarbeiterentwicklung und -zufriedenheit in Einklang zu bringen.

Welche Verbesserungen haben Sie konkret in den Operationssälen umgesetzt?

Bei der Gestaltung der neuen Operationssäle haben wir auf ergonomische Grundsätze geachtet. Dazu gehört beispielsweise die Ausstattung der Säle mit Deckenversorgungseinheiten. Das bedeutet, dass wenig Kabel auf dem Boden liegen und keine Geräte zwischen den Operationen verschoben werden müssen. Die Monitore sind so platziert, dass sie jederzeit ergonomisch eingerichtet werden können. Zudem haben wir, wo immer möglich, die OP-Säle mit einem Lichtkonzept ausgestattet, um das fehlende Tageslicht zu simulieren.

Welche Massnahmen wurden darüber hinaus getroffen?

Den Mitarbeitern und Belegärzten stehen jederzeit ein Medizintechniker und ein Informatiker zur Verfügung.
Denn Hybrid-OP, Da-Vinci-Operationsroboter sowie CT und MRT im OP stellen das Fachpersonal häufig vor grosse Herausforderungen im Alltag. Des Weiteren haben wir die OP-Fachkräfte von allen „patientenfernen“ Tätigkeiten entlastet. Die Materialversorgung sowie die Materialbeschaffung werden von Versorgungsassistenten übernommen. Durch flexible, zum Teil persönliche Arbeitszeitmodelle versuchen wir, die Mitarbeitenden nachhaltig zu binden. Wir haben eine flache Hierarchie mit niedriger Führungsspanne geschaffen, die persönliche Entwicklungsmöglichkeiten bietet. Damit versuchen wir vor allem Mitarbeitende der oft zitierten „Generation Y“ anzusprechen.

Wie haben sich diese Massnahmen auf die Mitarbeiter ausgewirkt?

Eine anonyme, interne Mitarbeiterbefragung hat gezeigt, dass eine konstant hohe Auslastung des OP bei geeigneten Prozessen und guter Organisation kein Problem ist. Bei über 70 Personen der OP-Pflege konnte die Fluktuation von 20 auf unter fünf Prozent gesenkt werden. Ebenfalls kann die sinkende Anzahl an Krankheitsausfällen positiv bewertet werden. Hier scheint sich vor allem die Verbesserung der Schnittstelle Mensch/Maschine auszuwirken. Die Werbung der eigenen Mitarbeiter für neue Kollegen bestätigt eine insgesamt verbesserte Situation.

Kontakt

Privatklinikgruppe Hirslanden
Seefeldstrasse 214
8008 Zürich
Telefon: +41 44 388 85 85
E-Mail: marketing@hirsladen.ch

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