Entwicklung

Spitzenreiter der guten Ideen

Von Jens Bartels · 2016

Kreative Ideen bringen die Schweizer Wirtschaft voran.

Schokoladentafel, Brennstoffzelle oder Klettverschluss: Viele Erfindungen aus der Schweiz sind seit vielen Jahren in aller Welt bekannt. Gründe für den Ideenreichtum und die Innovationskraft der Eidgenossen gibt es genug. Sie sind der Schlüssel für die Wettbewerbsfähigkeit des Landes im globalen Wettbewerb.

Es läuft rund bei unseren Nachbarn: Das kleine Land im Herzen von Europa ist das innovativste Land der Welt. Dieses Ergebnis lieferte im Jahr 2015 zum fünften Mal in Folge der Global Innovation Index (GII). Der GII misst anhand von 79 Kriterien die Innovationsfähigkeit und Innovationsleistung von weltweit mehr als 140 Ländern und gilt als eines der renommiertesten Barometer zu diesem Thema. Zudem gehört die Schweiz zu den führenden Nationen bei Patentanmeldungen in Relation zur Bevölkerungszahl und zieht schon seit Jahren kompetente Spitzenkräfte aus der ganzen Welt an. Für diese bemerkenswerten Erfolge gibt es viele Gründe.

Unternehmen suchen neue Wege

Zu den Grundbausteinen für die Innovationsfreude gehören zunächst einmal ein leistungsfähiges Bildungssystem, eine funktionsfähige Infrastruktur und wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen. All das bietet die Schweiz. Eine Spitzenposition verdankt das Land auch der Leistungsbereitschaft seiner vielen Unternehmen. Angefangen von dem kleinen Unternehmen im Präzisionshandwerk über das mittelständische Unternehmen in der High- Tech-Branche bis zum multinationalen Chemiegiganten besteht fortwährend die Bereitschaft, Bestehendes weiterzuentwickeln und bei Bedarf auch neue Wege einzuschlagen. Zudem trägt die Privatwirtschaft über zwei Drittel der Schweizer Ausgaben für Forschung und Entwicklung.

Innovativ durch Vernetzung

Mit Blick auf Forschung und Innovation in unserem Nachbarland gilt auch die internationale Zusammenarbeit als wichtiger Eckpfeiler. Ein Schwerpunkt ist dabei die Beteiligung an zahlreichen internationalen Forschungsorganisationen und Forschungsprogrammen wie beispielsweise am CERN oder an den mehrjährigen Forschungsrahmenprogrammen der Europäischen Union. Nicht zuletzt sorgen für einen Innovations- Vorsprung im globalen Wettbewerb Universitäten von Weltrang, die enge Vernetzung zwischen Hochschulen und der Wirtschaft sowie die zahlreichen sich daraus ergebenden Spin-Offs. In diesem Zusammenhang sind die lokalen und regionalen Wissenschafts- und Wirtschaftsnetzwerke Keimzellen für Innovationen. Schließlich ein Blick nach vorn: Künftig wird es für die Schweiz darauf ankommen, diese Innovationskraft zu erhalten, um auf diese Weise die Wettbewerbsfähigkeit auf einem hohen Niveau zu halten. Der starke Franken und die hohen Arbeitskosten sind dafür Grund genug.

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