Lebensmittel aus der Schweiz

Käse, Schoggi, Bünderfleisch

Von Astrid Schwamberger · 2012

Nahrungs- und Genussmittel aus der Schweiz sind auch hierzulande beliebt. Die Produzenten legen Wert auf Nachhaltigkeit.

In den Regalen stehen sie schon: die Osterhasen aus Schokolade. Die goldenen mit Glöckchen am Hals werden zwar in Aachen produziert. Doch der Hauptsitz des Herstellers ist in der Schweiz. Neben dem Naschwerk sind im Supermarkt weitere Produkte aus dem Nachbarland zu finden. Beliebt sind zum Beispiel die Käseklassiker Appenzeller, Emmentaler und Gruyère, Schmelzkäse und Fertigfondue und weitere Käsespezialitäten. Allein 40 Prozent der im vergangenen Jahr exportierten Menge landete in Deutschland. Der Organisation Switzerland Cheese Marketing zufolge wurden fast 4.000 Tonnen geliefert – ein Zuwachs von knapp 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Deutschland ist damit der wichtigste Markt für Schweizer Käse. Ähnliches gilt für die Schokoladenbranche. An der Spitze der Abnehmer steht auch hier Deutschland. Knapp 16 Prozent exportierten die 18 Hersteller im Jahr 2010 gen Norden, so der Fachverband Chocosuisse.

Im Urlaub reingeschmeckt

Die eine oder andere Entdeckung dürften Fans der Schweizer Kulinarik während der Ferien in der Alpenrepublik gemacht haben. Die vielfältige Kultur des Landes spiegelt sich auch beim Essen und Trinken wider. So hat jede Region ihre eigenen Spezialitäten: Im Wallis etwa sind Käsefondue und Raclette zuhause. Beim Zürcher Geschnetzelten verrät bereits der Name den Ursprung. Auf das Bergklima angewiesen sind die Hersteller von Delikatessen wie etwa dem Bündnerfleisch. Auch bei den Backwaren gibt es zahlreiche regionale Spezialitäten wie etwa die Aargauer Rueblitorte, das Basler Leckerli oder das Toggenburger Birnbrot.

Geheimtipps aus dem Getränkemarkt

Im Ausland noch weit weniger bekannt sind viele Erzeugnisse der Getränkeindustrie. Bier aus dem Appenzeller Land etwa oder die alkoholfreie Limonade mit Milchserum, die in der Schweiz als Nationalgetränk gilt. Auch Schweizer Wein ist in Deutschland noch ein Geheimtipp. Größter Weinbaukanton ist das Wallis, gefolgt von den Kantonen Waadt und Genf. Weitere Anbaugebiete sind im Tessin und in der Ostschweiz. Unter den weißen Traubensorten ist die Chasselas-Rebe mit Abstand am weitesten verbreitet. Bei den roten Sorten dominiert der Pinot Noir.

Herkunft und Nachhaltigkeit

Schweizer Produkte stehen oft in Konkurrenz zu vergleichbaren Erzeugnissen aus anderen Ländern. Käse wie etwa der Emmentaler wird zum Beispiel auch im Allgäu hergestellt. Die geschützte Ursprungsbezeichnung AOC verweist auf die Herkunft und die traditionelle Produktionsweise mit Rohmilch aus der Region, von Kühen, die nur frisches Gras und Heu bekommen. Eine nachhaltige Produktion ist auch die Basis die Herkunftsmarke Suisse Garantie. Dieses Gütesiegel kennzeichnet Lebensmittel, deren Rohstoffe vollständig in der Schweiz produziert und verarbeitet wurden.

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